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In einem vierwöchigen Veranstaltungsprogramm zeichnen die „Kulturwochen Nahost“ als Teil des Internationalen Projekts „radius of art“ in Ausstellungen, Lesungen, Filmveranstaltungen und Vorträgen ein facettenreiches Bild einer vielseitigen Region. Zu Gast in Kiel sind im November 2008 u.a. Autoren, Filmemacher, Bildende Künstler und Musiker aus zahlreichen Ländern des Nahen Osten.
Zusammen mit vielen Kooperationspartnern aus der Stadt Kiel ist es gelungen, ein umfangreiches Veranstaltungsprogramm auf die Beine zu stellen, das ein facettenreiches Bild der Kulturen und Lebenswirklichkeiten des Nahen Osten zeichnet. Zahlreiche Gäste aus den Ländern der Region und aus Europa, darunter Autoren, Theater- und Filmemacher, Musiker und Referenten, werden nach Kiel kommen – auf die Besucher warten Filmvorführungen, Lesungen und Konzerte, aber auch Vorträge und politische Diskussionsrunden.
Eröffnet werden die Kulturwochen Nahost zunächst mit einem Film- und Musikprogramm im Kommunalen Kino in der Pumpe und im Stattcafé im KulturForum. Am Sonntag, dem 2. November, findet dann die offizielle Eröffnung in der Ansgarkirche statt, es sprechen die Oberbürgermeisterin der Landeshauptstadt Kiel, Angelika Volquartz, und die Kuratorin der Austellungen „radius of art“, Adrienne Goehler.
politische Diskussionen und Gesprächsrunden, die in Zusammenarbeit mit den beteiligten Einrichtungen in Kiel organisiert werden:
Das Kommunale Kino in der Pumpe wird an mehreren Abenden wichtige Beiträge des palästinensischen Filmschaffens vorstellen, das Literaturhaus Schleswig-Holstein lädt zu Lesungen mit Autoren aus Nahost ein und das internationale Monodrama Festival Thespis zeigt in seiner diesjährigen Auswahl Inszenierungen aus Israel und Palästina. Den Abschluss des Veranstaltungsprogramms bildet ein Konzert des jungen palästinensischen Pianisten Bishara Harouni mit anschließendem Vortrag der Leiterin des West-östlichen Diwan Jugendorchesters in Ramallah Anna-Sophia Brüning.
Inhaltliche Schwerpunkte sind Veranstaltungen unter dem Motto „West-östlicher Diwan“, d.h. die Begegnung zwischen den Kulturen des Nahen Ostens und Europas, sowie Veranstaltungen, die sich anlässlich des 60jährigen Jubiläums kritisch differenziert mit den weitreichenden Konsequenzen der israelischen Staatsgründung befassen.
Im Mittelpunkt des Programms stehen außerdem die Präsentationen einiger der am internationalen Artist-in-Residence-Programm „research-based art // kunst feld forschung“ beteiligten Künstler/innen.
“radius of art” ist ein internationales Kunst- und Kulturprojekt, das in Trägerschaft des Amtes für Kultur und Weiterbildung der Landeshauptstadt Kiel und der Heinrich-Böll-Stiftung Schleswig-Holstein in Zusammenarbeit mit dem Danish Center for Culture and Development (DCCD), Kopenhagen/ Dänemark, und der Academy of Management, Lodz/ Polen, sowie zahlreichen Kunsteinrichtungen in Europa und Nahost realisiert wird. Das Projekt besteht aus mehreren Bausteinen, darunter das Artist-in-Residence-Programm “research-based art“ für Bildende Künstler/innen aus Europa und Nahost, die Theaterworkshops “my unknown enemy“ und Ausstellungen und Veranstaltungsreihen in Kiel („Kulturwochen Nahost - radius of art““), Lodz (“Meetings with the Arab World“) und Odense (“PhotoCairo: The Long Shortcut“). Im „Europäischen Jahr des interkulturellen Dialogs“ (2008) wird “radius of art“ als Modellprojekt von der EU gefördert (EU Förderprogramm Kultur 2007).
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